Autark Tattoostudio 
Spandauer Damm 1
14059 Berlin 
Montags - Freitags: 10 bis 18 Uhr

Samstags: 10 bis 16 Uhr

Florian Riffel

Die Geschichte vom Autark

Florian sagt von sich selbst, dass er heute ein anerkannter und ausgezeichneter Tattookünstler für Menschen mit besonderen Lebensvorstellungen ist. Zu Recht! 

 

Bereits im Kindergarten hatte Florian Spaß an allem, was mit Kreativität zu tun hatte. Besonders aber hat ihm das Malen und Zeichnen Spaß gemacht. Die Begabung dahingehend war nicht zu verkennen. 

 

Während seiner Grundschulzeit gewann er den Jugendkunstpreis, welcher sogar in der Zitadelle Spandau zur Ausstellung gelang. 

 

In der Oberschule begann Florian dann bereits Businessmann zu werden. 

Gegen ein kleines Taschengeld – für einen Durstlöscher oder eine Punika – malte er die für den Kunstunterricht begonnen Hausaufgaben seiner Mitschüler fertig. Aber psst…

 

Florian probierte sich aus. Erfahrungen machte er mit Air Brush, Lacken und anderen Farben auf den verschiedensten Oberflächen wie Holz, Papier oder Stein. 

Was passt wie zusammen? Er ging seinem Wunsch nach, kreativ zu sein. Eindrücke wurden gesammelt, verschiedene Kunstwerke begutachtet oder einfach auch mal nur die Natur. 

 

Da war es nicht fern, dass Florian sich zu einer Ausbildung zum Technischen Zeichner entschied. 

Leider musste er jedoch feststellen, dass diese keine Vielfalt bietet. Er war gefangen in festen Strukturen und Vorgaben, konnte sich nicht frei ausleben in seiner Kreativität. 

 

Zum Glück bekam er während der Ausbildung jedoch die Möglichkeit, bei Agent Bikes Fahrradrahmen zu designen. Weil dort das Talent von Florian nicht unerkannt blieb, wurde ihm die unglaubliche Gelegenheit geboten, einen EIGENEN Rahmen zu designen: TADAAA – Signature Flo! 

 

Das war es, was ihn erfüllte – kurz jedenfalls. 

 

Rahmen… Ja, Fahrradrahmen kann man ja jetzt nicht so wahnsinnig umgestalten. 

 

Da ging noch mehr. 

 

Also Fachabitur nachgeholt, um Maschinenbau studieren zu können!

Zum Glück hatte sein Mathelehrer nur noch einige Monate bis zur Pension und hat Florian während der Prüfung von seinem Tischnachbarn abschreiben lassen. Na das wäre ja sonst was geworden. 

 

Maschinenbau: Alles ist größer; die Vielfalt, die Möglichkeiten, das Ausleben der Kreativität, er ist nicht mehr so eingeschränkt!

Dieses Studium musste Florian leider aufgrund eines nicht ganz so leichten Motorradunfalls unter- und schließlich abbrechen. 

 

Kopf einziehen!? Nicht mit Florian Riffel!

 

Ich werde Konstrukteur.

Dort hatte er sich vorgenommen, besser zu werden, sich Ziele gefasst, gelernt, gelesen, gearbeitet. Dies verschaffte ihm einen Direkteinstieg in einer namenhaften Firma. Aufgrund seines Fleißes, seiner Motivation und Wissbegierigkeit dauerte es nicht lange, dass er zum Projektleiter aufstieg und als führende Kraft Angestellte unter seiner Leitung arbeiteten. 

 

Aber das war für Florian wieder nicht genug!

 

Ab zur Technikerschule.

Dort hat er sich eingetragen, um den Titel Techniker im Maschinenbau zu erlangen. 

Das ist ein Titel, den muss er haben.

 

Und dann kam dieser eine Tag…

 

Florian ließ sich tätowieren. 

Bei näherer und längerer Betrachtung – nicht so geil geworden. 

Die Enttäuschung war groß. Jetzt ist das da und das auch noch für immer!?

Warum hat er nicht den Termin in dem seriösen tollen Studio wahrgenommen, den er eigentlich vereinbart hatte? Weil er Schiss hatte! Also aus Trotz spontan in irgendein Studio gestiefelt und ab geht die Nadel. 

 

Mist…

 

Nein! KARMA!

 

Florian dachte viel darüber nach, welche Konsequenzen das Tattoo für ihn hatte und dachte sich – Nein, das muss doch besser gehen, warum hat er das so gemacht und warum ist das mit der Größe jetzt so? Die Proportionen stimmen nicht; hat er das nicht gesehen?

 

Alles spielte zusammen. 

 

Die Unzufriedenheit mit sich selbst, da er sich nicht verwirklichen konnte. Der Bürojob, den er eigentlich nicht wollte, die Verpflichtungen gegenüber seiner Frau und den Kinder. 

 

Florian erreichte das Level eines apathischen Tigers in einem Käfig. 

 

Ok! Ich kann das auch und ich WILL das können. BESSER!

 

8 Stunden Büro, abends Frau und Kinder versorgen und danach kamen die ersten Kunden zu Gesprächen. Wenn er keine Kunden hatte, zeichnete Florian. 

 

Das war ein gutes Gefühl, Spaß!

 

Nach 6 Monaten der Ackerei im Büro und dann auch noch zuhause, streikte der Körper. Florian musste nun Entscheidungen treffen. Weitreichende Entscheidungen!

 

Nach einem ausführlichen Gespräch mit seiner damaligen Vorgesetzten, die ihn nur ungern aus der Firma entließ, beschloss er: Ich will vorankommen! Ich will den Weg der Leidenschaft und der Kunst gehen. Herz und Bauch schreien: Mach es! Worauf wartest Du?

 

Diese Entscheidung hat Florian bis zum heutigen Tage nicht eine Sekunde lang bereut, denn es waren die ersten Kiesel auf dem nun gepflasterten Weg zu einem großen Erfolg!

 

An fing alles in einem Studio in Reinickendorf. 

Nach einigen Monaten wollte Florian aber was anderes sehen. 

Andere Künstler, andere Arbeiten, andere Stile kennenlernen.

 

Also ging´s für ihn nach Potsdam. 

Auch dort verweilte er einige Monate und arbeitete hart an sich. 

 

Bis der Tag kam, an dem er „zufällig“ bei einem befreundeten Radiomoderator einen Tattoogutschein „gewann“. Wir nennen an dieser Stelle natürlich keine Namen, die „“ sind auch nur rein zufällig gesetzt. 

 

Mit diesem Gutschein in der Hand ging er selbstbewusst aber respektvoll in ein in Berlin bekanntes Studio. Was für ein Zufall! Die suchen einen Tätowierer! Aber… Florian war Anfänger, der Laden etabliert. Florian war sich nicht sicher, ob er das geforderte Level erreicht. Natürlich! Selbstbewusst, voller Motivation und Elan ging er in das Studio. 

 

Und siehe da!? 3 ½ Jahre sammelte er dankbar Erfahrungen, die er heute noch einsetzt, lernte Leute, Stile, Methoden kennen. 

 

Um dann sein Ein-Mann-Studio, das Autark digital tattooing, auf einem kleinen Hinterhof am Richard-Wagner-Platz zu eröffnen. 

 

Bereits nach drei Wochen wurde Florian gefragt, ob er ausbilden würde. 

Nach drei Monaten wurde aus dem Ein-Mann-Studio dann durch den Einstieg eines Kollegen ein Zwei-Mann-Studio. Leider musste dieser aus gesundheitlichen Gründen das Studio verlassen. 

 

Wer kam? CARLOS BEITIA. Und er blieb bis heute, ist fester Bestandteil des Teams und aus dem Autark nicht mehr wegzudenken. 

 

Aus dem 120 qm Studio auf dem Innenhof wurde durch den Zuwachs von Kollegen, die sich auch von Florian inspirieren ließen, ein 200 qm Privatatelier, in welchem zwischenzeitlich die Zahl der stetig wechselnden sowie der residierenden Künstler auf acht anwuchs. 

 

Durch einen großen Wasserschaden stand diesen dann das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zur Kniekehle. 

 

Das Studio musste wieder verkleinert werden. Das gefiel Florian überhaupt nicht. 

Er wollte wachsen!

 

Also ab auf Studiosuche. Und da war es: Das Studio am Spandauer Damm 1!

 

Mit dem Umzug hat Florian nicht nur das Interieur erneut, sondern seine komplette Lebenseinstellung!

 

Aus dem Autark digital tattooing wurde AUTARK DAS TATTOOSTUDIO IN DEUTSCHLAND und aus Florian Riffel wurde FLORIAN RIFFEL DER TÄTOWIERER FÜR INDIVIDUALISTEN!          

 

Nicht nur durch seinen eigenen Ansporn, stetig besser zu werden, an seinen Aufgaben zu wachsen, seinen Kunden gerecht zu werden, regelmäßig an mehrtägigen Seminaren und Fortbildungen wahrzunehmen, ist Florian heute gern gesehener Gast auf ausgewählten Messen. Sein Ruf eilt ihm voraus. Auch die Zahl der Einladungen für Interviews für das TV, Youtube, die Berliner Morgenpost oder den Tagesspiegel steigt stetig. 

 

Weiterhin wurde Florian mit vielen Auszeichnungen und Preisen versehen. 

Sein persönliches Highlight ist jedoch der 1. Platz in der Kategorie Black & Grey in seiner Heimatstadt Berlin. Hier schlägt sein Herz. Für Berlin und seine Kunden. 

 

Getreu seinem langjährigen Motto - DIE GESCHICHTE BESTIMMT DIE RICHTUNG, DIE EMOTION DAS DESIGN! – ist es Florian wichtig, andere zu motivieren, anderen Menschen zu helfen, sich selbst zu verwirklichen und sich selbst wahrzunehmen. Dies übt er vor allem während seiner Sitzungen aus. Seine Erfolge und sein Kundenstamm sprechen für sich. 

 

Florian ist es wichtig, die Menschen vor seinem begangenen Fehler zu bewahren: Nimm nicht das Erstbeste!

 

Auch wenn dieser Fehler Florian heute dahingebracht hat, wo er nun steht. 

Er selbst sagt: „Tätowierungen sind mehr als das gewöhnliche Arschgeweih. Tattoos sind seit Menschenbeginn in der Kultur verankert, sie sind ein Medium. Tattoos sind die Umsetzung jeder einzelnen und einzigartigen individuellen Persönlichkeit.“